Die Wut krampft meinen Magen zusammen. Die Tränen brennen hinter meinen Lieder, aber ich habe keinen blassen Schimmer Warum. Warum ich anfangen möchte zu heulen. Wahrscheinlich sinds die Hormone, erkläre ich mir selbst. Trotzdem fühlt sich alles real und seltsam verständlich an. Warum können die mich nicht in Ruhe lassen? Warum? Ich stapfe in mein Zimmer. Ich will keinen von ihnen sehen. Wenn ich weg bin werden sie ganz sicher über mich reden. Ich will das nicht! Ich will meine Ruhe! Ich werfe mich mit dem Gesicht nach unten auf mein Bett.
Einen winzigen Moment denke ich, wie es wohl wäre einfach auf zu hören zu atmen. Doch den Gedanken verdränge ich sofort wieder. Die Stimmen klingen dumpf durch die Tür. Ist ihnen klar, dass ich höre, was sie sagen? Ist ihnen klar, dass es mich nicht interessiert? Denken sie, ich wär zu blöd, um das alles nicht zu wissen? Ich schnaube in mein Kissen. Es ist mir egal, was sie denken, was sie sagen. Ich fühle mich alleine, obwohl nebenan zwei Menschen sind, die mich über alles lieben. Ein Kloß macht sich in meinem Hals breit. Sie sollen endlich gehen. Ich will mich in Ruhe allein fühlen.
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